KurzFilmAgentur Hamburg, AG Kurzfilm, interfilm Berlin

Kurz vor Film – Mehr Vorfilme ins Kino!

Aufgabe

Kurzfilme kommen zu kurz. Sie sind spannend, bunt, kurzweilig und gewinnen Oscars – aber zu sehen sind sie leider viel zu selten. Das soll sich ändern! Kurzfilme sollen nicht nur in Kurzfilmprogrammen, auf Festivals oder sporadisch im Fernsehen zu sehen sein. Im Auftrag der KurzFilmAgentur Hamburg, der AG Kurzfilm und interfilm Berlin ist es unsere Aufgabe, die KinobetreiberInnen mit einer Kampagne dafür zu begeistern, Kurzfilme als Vorfilme in ihren Kinos zu zeigen.

Strategie

Was bewegt einen Kinobetreiber stärker, mehr Kurzfilme im Kino zu zeigen als Tausende von Unterschriften von denjenigen, für die er arbeitet: sein Publikum? WE DO ruft eine groß angelegte Unterschriften-Aktion für Kurzfilme ins Leben. Ein einprägsamer Name „Kurz vor Film – mehr Vorfilme ins Kino“, eine markante Geste, drei Kurzfilme mit Schauspiel-Stars, Plakate und Postkarten für die Kinos machen aus Kinogängern Kämpfer für Kurzfilme. Und so entsteht aus einer Kampagne eine Bewegung.

Ergebnis

Über 12.000 Menschen unterstützen die Kampagne im Web, über 17.000 mal werden die Filme angeschaut und das Wichtigste:
Ab 2011 sind über 30% mehr Kurzfilme in deutschen Kinos zu sehen. Alexandra Gramatke, Geschäftsführerin der KurzFilmAgentur Hamburg sagt: "Mit der Kampagne ist es gelungen, die Abspielförderung für den Einsatz von Kurzfilmen als Vorfilm bekannter zu machen." WE DO gewinnt außerdem beim ADC 2011 mit "Kurz vor Film" eine Auszeichnung in der Kategorie TV/Kino.

  • Kurze Filme für Kurzfilme

    Die Idee: Bekannte Stars des Deutschen Kinos werden Vorreiter für den Kampf für den Kurzfilm. Das Publikum sieht sie im Kino – vor dem Hauptfilm in einem Kurzfilm.

    Der Witz dabei: Der Kurzfilm ist so kurz, dass die Stars gar nicht richtig zu Wort kommen. Der Effekt: Überraschung, Aufmerksamkeit – und ein Kreativpreis. 


  • Kurz mal Kampagne

    Flankierend zur aktivierenden Unterschriftenaktion im Web gibt es eine groß angelegte Kampagnen-Tour über diverse Kurzfilmfestivals in Deutschland. Vor Ort sprechen die Initiatoren mit Filmfans und Kinobetreibern über die Ziele der Kampagne und können etliche weitere Unterstützer gewinnen. Dabei helfen Plakate, Postkarten, Aufsteller und natürlich auch begleitende PR in Print und Web.