Aufgabe

Der Verein „Gesicht Zeigen!“ engagiert sich gemeinsam mit prominenten Unterstützern aus Medien, Kultur, Politik und Gesellschaft gegen Rassismus, Antisemitismus, rechte Gewalt und Ausgrenzung. Im März 2013 startet „Gesicht Zeigen!“ anlässlich der Internationalen Woche gegen Rassismus und des UN-Tages gegen Rassismus eine Kampagne, die ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung in unserer Gesellschaft setzt. Die Kampagne ermutigt Menschen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und selbst Gesicht für ein weltoffenes Deutschland zu zeigen.

Strategie

Auf insgesamt neun unterschiedlichen Motiven zeigen prominente Unterstützer des Vereins ihr Gesicht – gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Die Plakate werben mit ungewöhnlich provokanten Aussagen wie: „Ich bin Jude — wenn du was gegen Juden hast.” oder „Ich bin Migrant — wenn du was gegen Migranten hast.” Mit diesen Statements zeigen Astrid Frohloff, Ulrich Wickert, Klaus Wowereit, Gesine Cukrowski,Jörg Thadeusz, Kurt Krömer, Markus Kavka, Paul van Dyk und Sebastian Krumbiegel ihr Gesicht.

Ergebnis

Die 18/1, 1.000 Plakate und 28.000 Postkarten prägen das Straßenbild in Berlin. Dazu werden Spots im Berliner Fenster und auf Infoscreens und U-Bahnhöfen geschaltet. Zahlreiche Medien greifen den Launch der Kampagne in der Berliner Akademie der Künste auf, darunter der rbb, horizont, W&V, Die Welt und viele weitere. Es gibt viel Zustimmung und Lob für die Kampagne, aber auch medial geführte Diskussionen – z.B. von Hendrik M. Broder in Der WELT.

  • Eine Kampagne zeigt Gesicht

    Die Kampagne und ihre Motive in der Übersicht. 

  • Auftakt am Brandenburger Tor

    Der Startschuss zur Kampagne findet im Rahmen einer Pressekonferenz in der Akademie der Künste statt. Akademie-Präsident und Grafikerlegende Klaus Staeck ist ebenso vor Ort, wie vier prominente Botschafter und Testimonials der Kampagne: Prinzensänger Sebastian Krumbiegel, Journalistin Astrid Frohloff, Moderator und Autor Markus Kavka sowie die Schauspielerin Gesine Cukrowski. Neben der Vorstellung der Plakate posieren die Prominenten später noch für einen Fototermin am Brandenburger Tor vor zwei mobilen 18/1 Plakaten.