Fédération Internationale de Football Association (FIFA)

WM 2006 und WM 2011

Aufgabe

Das Plakat muss als Key-Visual funktionieren. Es soll das Runde ins Eckige bringen – mit hohem visuellen Reiz, ungesehen, international und auf den Punkt. Es soll Vorfreude der Fans steigern – und es wird von Fans im Online-Voting-System ausgewählt. Denn: Die Gestaltung der Plakate für die Fußballweltmeisterschaft ist hochgradig demokratisch angelegt. Jeder kann sich beteiligen. Aber nur einer kann gewinnen.

Strategie

Fußball ist hoch emotional, der Sport ist längst ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens vieler Menschen auf der ganzen Welt geworden. Wie sieht also nun ein Plakat für eine WM aus? Ganz klar: Es muss die Fans begeistern. Und: Es muss die Fans aktivieren, ihre Vorfreude auf die WM steigern. Denn die Fans stimmen 2006 und 2011 nicht nur über die Plakate ab, sondern für sie ist das im Laufe der Veranstaltung allgegenwärtige Motiv Projektionsfläche für große Träume und funktionelle Ankündigung zugleich.

Ergebnis

„Es gefällt mir. Es ist anders."
(Lennart Johansson, 2006)

"Je länger man es betrachtet, desto besser wird es." (Franz Beckenbauer, 2006)

"Das Bild wirkt wie eine 3D-Animation." (Offizielles FIFA-Statement zum Plakat 2011)

  • We are the champions

    Titel verteidigt! 2006 und 2011 stammt die offizielle Gestaltung zu einer FIFA Fußballweltmeisterschaft in Deutschland von WE DO. Da kann es natürlich passieren, dass man Franz Beckenbauer, Michel Platini, Lennart Johansson, Steffie Jones und Gerhard Mayer-Vorfelder zur offiziellen Vorstellung des Plakates trifft. Oder dass Fernsehteams aus Dubai an der Agenturtüre Sturm klingeln.