Senatskanzlei Berlin, Berlin Partner

Die Hauptstadtkampagne "be Berlin"

Aufgabe

Berlin ist vielfältig, tolerant, entwickelt sich fast täglich weiter und bietet allen Kulturen und Lebensentwürfen viel Raum zur Entfaltung. Das im Stadtbild allgegenwärtige Aufeinandertreffen von Geschichte und Zukunft schafft zudem eine einzigartige Atmosphäre, für die Berlin weltweit berühmt ist. Umso erstaunlicher, dass Berlin in Umfragen eher für seine Geschichte, als für kulturelle Vielfalt, Kreativität und wirtschaftliches Potenzial bekannt war. 2008 wird eine Imagekampagne ins Leben gerufen, mit dem Ziel, im In- und Ausland klarzumachen, dass Berlin in jeglicher Hinsicht der einzig wahre „place to be“ ist.

Strategie

Berlins größtes Potenzial sind die Menschen. Mit Herz und Schnauze, Kreativität und Engagement prägen sie ihre Stadt. be Berlin lautet deshalb der Slogan der Imagekampagne und fordert die Menschen auf, selbst mit ihren Erfolgsgeschichten als Botschafter für Berlin zu werben. Mit dem Dreiklang (z.B. „sei stadt, sei wandel, sei berlin“) wird eine Textmechanik entwickelt, die die unterschiedlichen Facetten Berlins zuspitzt. Die Kampagne besteht zudem aus drei Phasen: Zuerst wird in Berlin, dann in ganz Deutschland und schließlich im Ausland für die „Stadt des Wandels“ geworben.

Ergebnis

be Berlin hat das Stadtbild in den letzten Jahren geprägt. Der Slogan und die Dreiklangmechanik sind in den Sprachgebrauch übergegangen, die Sprechblase ist als Erkennungsmerkmal der Kampagne über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 70% der Berlinerinnen und Berliner kennen die Kampagne, über 1.000 Menschen haben sich als Botschafter mit ihrer Geschichte engagiert und 2,5 Millionen User informierten sich online über die Kampagne. Berlin hat es in den letzten Jahren laut einer Studie von Cushman & Wakefield bis auf Platz 5 der beliebtesten europäischen Wirtschaftsstandorte geschafft. Tendenz: steigend.

  • Auftakt im Roten Rathaus

    Zum Start der Kampagne lädt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ins Rote Rathaus ein. Dort stellt er vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien die Kampagne, Slogan und das Konzept für die nächsten Jahre vor.  

    Der von Regisseur Robert Thalheim ("Am Ende kommen Touristen") inszenierte Imagefilm feiert ebenfalls an diesem Tag Premiere und verschafft der Kampagne einen ersten emotionalen Höhepunkt. Darin werden die ersten offiziellen Kampagnenbotschafter für be Berlin vorgestellt – mit viel Gespür für die Menschen hinter den Geschichten. 

     

     

     


  • 2008 – Von Berlin für Berlin

    Das erste Kampagnenjahr steht ganz im Zeichen der Berlinerinnen und Berliner. Auf Plakaten, in Anzeigen, in Radiospots und auf der Website erzählen sie ihre Erfolgsgeschichten. Beim Festival of Lights kreieren viele hundert Menschen eindrucksvoll mit Leuchtstäben die rote Sprechblase. Über Anzeigen und im Web beteiligen sich tausende an der Suche nach den "1000 Gründen für Berlin". Bei einem Dreiklangwettbewerb ("sei poet, sei prolet, sei berlin") machen die Berlinerinnen und Berliner ihrer Stadt auf einem langen Groundstripe in acht Berliner S-Bahnhöfen eine ganz besondere Liebeserklärung. Und auf Berlins erster interaktiver Schnitzeljagd werden überall in der Stadt mittels spezieller Plakate Bluetooth-Videobotschaften prominenter Botschafterinnen und Botschafter versteckt.  


  • 2009 – Vom Ku'damm zum Times Square

    Im zweiten Jahr wird be Berlin international. Prominente Berliner wie der weltberühmte Filmkomponist Michael Ballhaus oder Schriftsteller Wladimir Kaminer ("Russendisko") machen sich als Testimonials für ihre Stadt stark. Die Freundlichkeitsoffensive „herz & schnauze“ wirbt auf Plakten, in Anzeigen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Stadtraum für einen freundlichen Empfang der Gäste Berlins. Außerdem starten die Berlin Days in New York und zum 20 jährigen Jubiläum des Mauerfalls geht die Kampagne auf Deutschlandtour. Ein bisschen gefeiert wird auch: mit der stadtweiten Clubnacht und dem Special-Event Clublegenden.


  • Berlin, Berlin, Highlights in Berlin!

    be Berlin war und ist so vielseitig wie die Stadt selbst. 2010 wird die Ausstellung "Berlin, dein Gesicht" im Hauptbahnhof eröffnet, bei der ausgewählte Geschichten der Berlinerinnen und Berliner in einer Fotoausstellung gezeigt und in einem eigenen Buch festgehalten werden. Außerdem unterstützt die Kampagne mit einer eigenen Anzeigenserie im Stadioheft sowie einer animierten Bandenwerbung im Olympiastadion die Hertha. Und während die Gold Else eine Frischzellenkur verpasst bekommt, wird der Bauzaun während der Renovierungszeit immer wieder mit neuen Gestaltungskonzepten zum Hingucker im Stadtbild.